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schneemann

Suchtbolzen

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Mittwoch, 25. März 2009, 19:18

Fiat watscht Chrysler ab

Fiat watscht Chrysler ab - ftd.de, 20.03.2009

Die Ehe ist noch gar nicht perfekt, da gibt es schon den ersten Zoff. Chrysler behauptet, sein künftiger Partner werde auch Schulden übernehmen. Stimmt nicht, sagt Fiat. Der Zeitpunkt für den Streit ist denkbar ungünstig.

Fiat hat für den Fall einer Allianz mit Chrysler die Übernahme von Schulden des ums Überleben kämpfenden US-Autobauers kategorisch ausgeschlossen. Die Italiener widersprachen damit am Freitag in Mailand einer Ankündigung von Chrysler-Chef Bob Nardelli, Fiat werde im Falle eines Zusammenschlusses für 35 Prozent der Schulden von Chrysler verantwortlich sein.

Chrysler hat bereits 4 Mrd. $ Staatshilfe erhalten und verhandelt über einen neuen Notkredit von 5 Mrd. $. Zugleich laufen die Gespräche über die Allianz mit Fiat. Die Kooperation ist für die Vergabe weiterer Staatshilfen zentral - und der Zeitpunkt für den Streit damit denkbar ungünstig. Die US-Regierung will bis Ende März über neue Milliarden vom Steuerzahler für Chrysler entscheiden.

Der italienische Konzern soll Technik und Know-how für den Bau kleiner, spritsparender Autos liefern. Im Gegenzug soll Fiat 35 Prozent der Anteile an Chrysler erhalten. Außerdem könnte die italienische Firma mit der Marke Alfa Romeo und der Neuauflage des legendären Fiat 500 auf den US-Markt zurückkehren.

Fiat betonte, der Konzern wolle "absolut klar machen, dass die vorgeschlagene Allianz nicht die Übernahme gegenwärtiger oder künftiger Verschuldung" von Chrysler umfasse. Ob es zu einem Abschluss der Vereinbarung mit Chrysler kommt, hängt zudem davon ab, ob die US-Regierung dem Sanierungsplan von Chrysler zustimmt und weitere Mittel bewilligt.

Im Dezember hatte Fiat mitgeteilt, der Konzern brauche einen Partner, um langfristig überleben zu können. Chrysler schätzt den Wert der Allianz mit dem italienischen Konkurrenten auf bis zu 10 Mrd. $. Vor allem in Einkauf sowie Technik und Entwicklung sei mit Synergien zu rechnen, schrieb Chrysler-Chef Nardelli jüngst in einer E-Mail an Beschäftigte.

Chrysler werde durch die Produktion von Fiat-Fahrzeugen in Nordamerika die Auslastung seiner Werke steigern können. "Das wird helfen, in der Herstellung mehr als 5000 Stellen zu sichern und zu schaffen."


fiat5cento

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2

Mittwoch, 25. März 2009, 19:32

RE: Fiat watscht Chrysler ab

Zitat

Original von schneemann
Im Dezember hatte Fiat mitgeteilt, der Konzern brauche einen Partner, um langfristig überleben zu können. Chrysler schätzt den Wert der Allianz mit dem italienischen Konkurrenten auf bis zu 10 Mrd. $.


Etwas dreist, dann auch noch die Übernahme von Schulden zu fordern.
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maXTC

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Mittwoch, 25. März 2009, 19:59

hab ich's net gesagt, haaaaaaab ich's net gesagt :P
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achwassolls

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4

Mittwoch, 25. März 2009, 21:56

Zitat

Original von maXTC
hab ich's net gesagt, haaaaaaab ich's net gesagt :P

keine ahnung, aber geschrieben hast du's :D

180 km/h --> Zeit in den 4. zu schalten :drive:

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5

Donnerstag, 26. März 2009, 16:34

Zitat

Original von achwassolls

Zitat

Original von maXTC
hab ich's net gesagt, haaaaaaab ich's net gesagt :P

keine ahnung, aber geschrieben hast du's :D


:ugly: ok ok geschrieben :D

na ich bin ja gespannt was da rauskommt, weil das chrysler sich net so einfach 35% "wegnehmen" laesst war doch irgendwie klar, ich glaub fiat war da etwas zu optimistisch.
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schneemann

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Donnerstag, 26. März 2009, 17:18

Du hast geschrieben, daß sich Fiat niemals die Schulden von Chrysler wird leisten können - das wollten sie ja auch von Anfang an nicht. Und das war auch bei Chrysler so bekannt.
Solche Meldungen wie von Chrysler sollen Druck ausüben, daß sich an gewissen Vertragspunkten noch was ändert, mehr nicht. Solche Aktionen sind fast alltäglich.

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Donnerstag, 26. März 2009, 17:25

naja jetzt wird's halt interessant ob chrysler darauf beharrt und stur bleibt und es wirklich, so wie du sagst, es nur druck ist - oder fiat drauf einsteigt (was ich net hoffe) oder aber die ganze sache abblaest...
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Donnerstag, 26. März 2009, 17:47

Worauf sollen sie bestehen? Fiat ist zur Zeit ihr einziger Ausweg. Fiat wird die Bedingungen diktieren, falls das Vorhaben umgesetzt wird.


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9

Donnerstag, 26. März 2009, 18:15

das fiat ihre schulden mituebernimmt.

und wenn sie wirklich das milliardenpaket 2 vom staat bekommen denk ich sind se net sooo wirklich auf fiat angewiesen, zumal man ja auch nicht wirklich weiss wie sich der kleinwagenmarkt in den USA entwickelt, so maechtig laeuft der da drueben ja nicht, oder hat sich da in letzter zeit was geaendert? (bin in der hinsicht nicht wirklich up to date)
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fiat5cento

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Donnerstag, 26. März 2009, 18:20

Zitat

Original von maXTC
na ich bin ja gespannt was da rauskommt, weil das chrysler sich net so einfach 35% "wegnehmen" laesst war doch irgendwie klar, ich glaub fiat war da etwas zu optimistisch.


Warum wegnehmen? Es steht doch da auch geschrieben, dass Fiat 10Milliarden Dollar in Form von Technologie "zahlt"... Und das ist eine Schätzung von Chrysler. Danach zu gehen, wäre Chrysler ja noch über 30Mrd $ wert.

Ich glaube nicht, dass Chrysler in einer Position ist, Forderungen zu stellen. Zumal sicher auch die US-Regierung dem Einstieg von Fiat bei Chrysler nicht abgeneigt ist.
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Montag, 30. März 2009, 10:21

Obama lehnt Sanierungspläne der US-Autobauer ab - GM-Chef muss zurücktreten

Obama lehnt Sanierungspläne der US-Autobauer ab - GM-Chef muss zurücktreten - spiegel.de 30.03.2009

Rick Wagoner am Ende: Der Chef des pleitebedrohten Autogiganten General Motors tritt auf Druck der US-Regierung zurück. Präsident Obama lehnt die bisher vorgelegten Sanierungspläne von GM und Chrysler ab und fordert dringend Nachbesserungen - sonst werden die Konzerne nicht gerettet.

Detroit - Wagoner wird als Aufsichtsrats- und Vorstandschef von General Motors (GM) zurücktreten - mit sofortiger Wirkung. Stellvertreter Fritz Henderson, der frühere GM-Europa-Chef, soll sein Nachfolger als Vorstandschef werden. Für den Aufsichtsratsposten ist Kent Kresa im Gespräch, der frühere Chef des Rüstungsunternehmens Northrop Grumman. Wagoner nannte Henderson die "ideale Besetzung", um die Sanierung abzuschließen. Binnen Tagen will GM außerdem über eine umfangreiche Neubesetzung seines Direktoriums entscheiden.

Regierungsvertreter bestätigten, dass das Weiße Haus Wagoners Rücktritt zur Bedingung für weitere Staatshilfen gemacht hat. Präsident Barack Obama will an diesem Montag seine Rettungspläne für die Autoindustrie vorstellen - und diese enthalten offenbar noch weitere harte Einschnitte.

Die Auto-Taskforce der US-Regierung habe die Sanierungspläne von GM und Chrysler abgelehnt, berichten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters mit Verweis auf Regierungsinsider. Keines der Unternehmen habe einen belastbaren Plan vorgelegt, der weitere Milliarden Dollar Steuergelder wert sei, sagten ranghohe Beamte. Chrysler solle daher noch 30 Tage Zeit und Geld bekommen, der Opel-Mutterkonzern GM 60 Tage - bisher war Dienstag die Deadline für die beiden Auto-Giganten, um ein vollständiges Sanierungskonzept vorzulegen und ihre Überlebensfähigkeit nachzuweisen. Bei einem Scheitern sei auch eine Insolvenz der Konzerne nicht auszuschließen. Keiner der beiden sei nach den vorliegenden Konzepten lebensfähig.

Offiziell hatte Obama schon am Sonntagnachmittag gesagt, die beiden angeschlagenen Autokonzerne müssten mehr tun, um weitere staatliche Hilfen zu rechtfertigen. "Sie sind noch nicht so weit", sagte Obama mit Bezug auf GM und Chrysler. Es gilt als sicher, dass er bei seiner Verkündung der Pläne für die beiden Konzerne fordern wird, drastisch Kosten zu sparen und Gläubigern und Gewerkschaften Zugeständnisse abzuringen.

Sowohl GM als auch Chrysler können derzeit nur dank massiver staatlicher Hilfe in Höhe von 17,4 Milliarden Dollar überleben und benötigen weitere Unterstützung. General Motors hofft nun auf 16,6 Milliarden Dollar von der US-Regierung. Chrysler benötigt eine weitere Spritze von fünf Milliarden Dollar. Von einem endgültigen Sanierungskonzept für GM hat die deutsche Bundesregierung auch Hilfen für Opel abhängig gemacht. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) besucht am Dienstag den Autobauer in Rüsselsheim.

Die Regierung schätzt die Lage bei Chrysler noch schlechter ein als bei GM. Allein sei der Konzern nicht lebensfähig, sagten Insider den Nachrichtenagenturen. Chrysler solle bis zu sechs Milliarden Dollar erhalten, aber nur wenn die Partnerschaft mit dem italienischen Autobauer Fiat in den nächsten 30 Tagen besiegelt werden kann. Im Gespräch war bislang, dass Fiat im Gegenzug für einen weitgehenden Technologietransfer einen Anteil von 35 Prozent an dem US-Autobauer erhält. Sollten diese Verhandlungen scheitern, werde es keine weitere Finanzierung geben, sagten Regierungsvertreter. Außerdem werde Fiat kein höherer Anteil als 35 Prozent erlaubt, solange die US-Regierung Hilfsmilliarden in den Konzern stecke. Bei Chrysler wird allerdings kein Wechsel im Top-Management gefordert. Dabei dürfte eine entscheidende Rolle spielen, dass Vorstandschef Robert Nardelli das Unternehmen erst seit August 2007 führt. Chrysler gehörte zeitweise dem Daimler-Konzern - im Sommer 2007 kaufte der Finanzinvestor Cerberus Daimler jedoch 80,1 Prozent an dem 1925 gegründeten Autobauer ab.

Der bisherige GM-Chef Wagoner war schon im vergangenen Jahr wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geraten. Er hatte jedoch wiederholt betont, dass er an der Konzernspitze bleiben wolle. Auch das GM-Direktorium hatte sich bislang geschlossen hinter ihn gestellt. Er hatte im Jahr 2000 den Chefsessel bei General Motors übernommen.

In den vergangenen vier Jahren häufte der Konzern Verluste von insgesamt mehr als 80 Milliarden Dollar an. Marktbeobachter lobten Wagoner für seine Bemühungen, den bürokratischen Konzern zu reformieren und flexibler zu machen. Kritiker warfen ihm jedoch vor, dass er die Chance verpasst habe, das Unternehmen mit modernen und effizienteren Modellen neu auszurichten und damit wettbewerbsfähig zu machen.

Ford ist der einzige der drei großen US-Autobauer, der ohne Staatshilfen sein Überleben sichern will.

Soviel dann zu Thema, daß Chrysler irgendwelche Wünsche hinsichtlich einer Beteiligung seitens Fiat stellen kann.


maXTC

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Montag, 30. März 2009, 10:27

na dann.

fiat kann halt jetzt doch net ueber die 35% raus, hatten ja urspruenglich mehr angestrebt in zukunft, oder?
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13

Montag, 30. März 2009, 10:31

RE: Obama lehnt Sanierungspläne der US-Autobauer ab - GM-Chef muss zurücktreten

Zitat

Original von schneemann

Soviel dann zu Thema, daß Chrysler irgendwelche Wünsche hinsichtlich einer Beteiligung seitens Fiat stellen kann.


Das war doch von vorn herein klar ! Chrysler steh mit dem Rücken zur Wand, die können fordern wie sie wollen. Fiat sitz da am sehr viel längeren Hebel.... da is doch sonst keiner, der Interesse an diesem mehr als maroden US Riesen hat....
!!!! Geiz fährt geil !!!!

Als ich jünger war, hasste ich es zu Hochzeiten zu gehen und amüsierte mich dort dann trotzdem. Tanten und großmütterliche Bekannte kamen zu mir, pieksten mich in die Seite, lachten und sagten: " Du bist der Nächste. " Sie haben damit aufgehört als ich anfing, auf Beerdigungen das gleiche zu machen. .

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Montag, 30. März 2009, 10:32

Zitat

Original von maXTC
na dann.

fiat kann halt jetzt doch net ueber die 35% raus, hatten ja urspruenglich mehr angestrebt in zukunft, oder?


In Zukunft, vielleicht.
Aber da weiß ja eh keiner was kommt. Die 35% reichen trotzdem aus, um eine absolut dominierende Rolle bei Unternehmensentscheidungen zu treffen - sprich Chrysler zu kontrollieren.

Zitat

Original von TdiHunter

Zitat

Original von schneemann

Soviel dann zu Thema, daß Chrysler irgendwelche Wünsche hinsichtlich einer Beteiligung seitens Fiat stellen kann.


Das war doch von vorn herein klar ! Chrysler steh mit dem Rücken zur Wand, die können fordern wie sie wollen. Fiat sitz da am sehr viel längeren Hebel.... da is doch sonst keiner, der Interesse an diesem mehr als maroden US Riesen hat....


Wohl nicht alle.

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Montag, 30. März 2009, 10:48

Kann mich nur wiederholen: Fiat ist wohl die einzige Chance für Chrysler in annehmbarer Zeit absetzbare Modelle auf den Markt bringen zu können!

Das mit den 35% seh ich jetzt mal ned so eng, zumal sich ja auch Daimler von einen "Restanteilen" trennen möchte und ja schon bei Fiat angeklopft hat ... Allerdings wird das wirklich ins Geld gehen :hmm: .
Und das es die "ganze Macht" über Chrysler ned für Fiat Technologie gibt, ist wohl auch klar :catch: - obwohl wie schon geschrieben ja auch 35% reichen um eine beherrschende Stellung einzunehmen!

Und wer weiß, vielleicht schafft es Fiat ja wirklich in der Krise wieder Fuß am amerikanischen Markt zu fassen - denn auch wenn der derzeit stark im Schrumpfen begriffen ist, sind dort Absatzzahlen möglich, von denen man in Europa nur träumt :eek:

Tja, Chrysler wird wohl jetzt dann unterschreiben müssen ... ob es ihnen schmeckt oder nicht :D

Gruß
Klemens

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16

Montag, 30. März 2009, 11:23

Zitat

Original von schneemann

Zitat

Original von maXTC
na dann.

fiat kann halt jetzt doch net ueber die 35% raus, hatten ja urspruenglich mehr angestrebt in zukunft, oder?


In Zukunft, vielleicht.
Aber da weiß ja eh keiner was kommt. Die 35% reichen trotzdem aus, um eine absolut dominierende Rolle bei Unternehmensentscheidungen zu treffen - sprich Chrysler zu kontrollieren.


inwiefern reichen die 35%?
werden im allgemeinen nicht eine mehrheit benoetigt um alleinentscheidungen zu treffen?

oder wie is das gemeint? kenn mich mit firmenstrukturen nur teilweise aus..

danke!
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Montag, 30. März 2009, 11:33

Zum einen gibts das Zauberwort "Sperrminorität" ... also einen eigentlich minderheitsbeteiligten, der aber alle wichtigen Entscheidungen im Konzern beeinflussen kann.

Zum anderen ist es einfacher, eine Mehrheit zu finden, wenn man schon fix über 35% der Stimmrechte verfügt :D - erleichtert die Sache ungemein, Mitstreiter zu finden (wie zB Daimler) ...

Außerdem schätz ich mal, dass Fiat mit dem Technologietransfer auch einen Personaltransfer Platz greifen lassen wird - also schätz ich mal, dass einige Entwicklungsabteilungen bei Chrysler von Fiat Menschen besetzt werden - weil was fängt Chrysler mit der Technologie an, wenn sie die nicht implementieren können?

Bin schon echt gespannt
Gruß
Klemens

achwassolls

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Montag, 30. März 2009, 11:46

35 % sind viel.

denn die restlichen 65% sind ja unter millionen von aktionären aufgeteilt oder ?!?

180 km/h --> Zeit in den 4. zu schalten :drive:

schneemann

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Montag, 30. März 2009, 12:29

Nein, derzeit befinden sich 80,1% beim Finanzinvester Ceberus (dadurch aber irgendwie doch im Streubesitz) und 19,9% bei Dailmer.


schneemann

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Montag, 30. März 2009, 19:26

Obama wirft Bossen von GM und Chrysler Versagen vor

Zack:

Obama wirft Bossen von GM und Chrysler Versagen vor - spiegel.de 30.03.2009

Ohrfeige für die Manager von General Motors und Chrysler: US-Präsident Obama hat den angeschlagenen Autobauern ein Ultimatum gestellt und schließt eine Insolvenz der Unternehmen nicht mehr aus. Chrysler hat sich nun auf eine Kooperation mit Fiat geeinigt.

Washington - Es war eine Demonstration der Härte: US-Präsident Barack Obama hat die angeschlagenen Autokonzerne General Motors (GM) und Chrysler mit deutlichen Worten kritisiert. "Wir können nicht weiter schlechte Entscheidungen entschuldigen", tadelte Obama das Management der Unternehmen. "Es war ein Führungsversagen von Washington bis Detroit, das uns an diesen Punkt geführt hat."

Obamas Konsequenzen waren bereits vorab bekanntgeworden: GM bekommt 60 Tage Zeit, um ein tragfähiges Sanierungskonzept vorzulegen. In diesen zwei Monaten erhält das Unternehmen eine Anschlussfinanzierung, während der Konzern mit Gewerkschaften, Aktionären und Gläubigern verhandeln und ihnen bedeutende Zugeständnisse abfordern soll. Dadurch soll GM schlanker und kosteneffizienter werden.

Chrysler dagegen bekommt nur 30 Tage, um eine Kooperation mit Fiat zu realisieren. Der Autobauer gab jedoch kurz darauf bekannt, eine Einigung mit dem italienischen Fiat-Konzern besiegelt zu haben. Das berichten mehrere US-Medien. Das US-Finanzministerium werde die globale Allianz unterstützen, erklärte Chrysler-Chef Bob Nardelli.

Die Konzerne werden "harte Entscheidungen" treffen müssen, wenn sie weiterhin Staatshilfe erhalten wollen, kündigte Obama an. Die Branche müsse sich einer "aggressiven Umstrukturierung" unterwerfen, dann allerdings gebe es eine Chance für die Zukunft: "Wir können nicht, dürfen nicht und werden nicht zulassen, dass unsere Autoindustrie einfach verschwindet."

Obama sagte, GM und Chrysler müssten möglicherweise Gläubigerschutz beantragen. Dies sei eine Option, um die Restrukturierung der Konzerne voranzutreiben und Schulden abzubauen. Die Arbeit unter Gläubigerschutz sei jedoch nur für eine kurze Zeit denkbar, und die Geschäfte sollten normal weiterlaufen. Man wolle die Autobauer nicht untergehen lassen, werde jedoch nicht endlos Geld in den Sektor pumpen. "Um es klar zu sagen: Die US-Regierung hat kein Interesse, GM zu führen", sagte Obama.

Zugleich gab Obama offiziell den Rücktritt von GM-Chef Rick Wagoner bekannt. Nachfolger ist Konzernvize Fritz Henderson (50), der bereits als ehemaliger Europa-Chef drastische Sparmaßnahmen durchgesetzt hatte. Der Abgang von GM-Chef Rick Wagoner zeige, dass der Konzern anerkenne, dass eine neue Ausrichtung nötig sei, sagte Obama.

Die Sanierung von GM ist auch für das Überleben von Opel entscheidend. Die Bundesregierung betont, sie sei zu Hilfen für Opel nur dann bereit, wenn GM ein endgültiges Sanierungskonzept vorlegt.

Bei Chrysler sei die Situation "noch schwieriger": Für die frühere Daimler-Tochter sieht Obama keine Chance, alleine zu überleben. Obama warnte zugleich, falls GM und Chrysler kein realistisches Sanierungskonzept finden, bleibe nur noch der Weg in die Insolvenz.

Ohne weitere Milliardenhilfen aus Washington können die beiden Traditionskonzerne nicht überleben. Überkapazitäten, eine falsche Modellpolitik und hohe Produktionskosten haben die Detroiter Hersteller in die Knie gezwungen. Allein General Motors hat zwischen 2005 und 2008 etwa 73 Milliarden Dollar Verluste angehäuft.

Chrysler agrees on framework of alliance with Fiat - reuters.com, 30.03.2009

DETROIT, March 30 (Reuters) - Chrysler LLC has reached an agreement on a framework of a global alliance with Italian automaker Fiat SpA (FIA.MI) that has the support of the U.S. Treasury, Chrysler's CEO Bob Nardelli said on Monday.

"We appreciate the willingness of the (autos) Task Force, along with industry and financial experts, to consult closely with us in order to achieve this significant step," Nardelli said in a statement.

Chrysler [CBS.UL], owned by private equity Cerberus Capital Management, was deemed by the task force to be not viable as a stand-alone company and was given 30 days to complete an alliance with Fiat or be cut off from U.S. government funding.

If Chrysler can complete an alliance with Fiat and cost-saving arrangements with creditors and its major union, the U.S. Treasury would consider investing up to another $6 billion.

The boards of Chrysler and Fiat have given executives approval to complete an alliance that now hinges on the terms for additional aid for Chrysler, people with knowledge of the discussions have said.

Nardelli said that Chrysler has had a series constructive discussions, including weekly face-to-face meetings with the U.S. auto task force.

"I want to personally assure all of our customers, dealers, suppliers and employees that Chrysler will operate 'business as usual' over the next 30 days," he said. (Reporting by Poornima Gupta; Editing by Toni Reinhold)